Ideenworkshops


Die Grundidee der Ideenworkshops

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung „Uni-Regio“ des Programms Regio-ELF - Engagement durch Lehre und Forschung für die Region – trafen sich gemeinnützige Akteure, Hochschulangehörige und  Zivilgesellschaft, um neue Ideen zur regionalen Zusammenarbeit zu entwickeln. Zu diesem Zwecke  wurden zwei offene Ideenworkshops zu den Programmschwerpunkten „Bildung“ und „Nachhaltigkeit“ angeboten, zu deren Teilnahme herzlich eingeladen wurde.

 

Ausgewählte Ideen, die bereits an der UDE aufgegriffen wurden

In beiden Workshops wurden zahlreiche Ideen und Kooperationsmöglichkeiten zu den Themen Bildung und Nachhaltigkeit entwickelt. Viele dieser Ideen konnten bereits durch Projekte oder Programme an der UDE aufgegriffen werden:
Im Rahmen des Programms Chance hoch zwei des Prorektorats für Diversity Management wurden Ideenworkshops an der UDE unter Anwendung des Ansatzes Community Based Research (CBR) durchgeführt. Hier stand  z. B. die Fragestellung im Mittelpunkt, wie sich die Universität Duisburg-Essen zu verändern hat, damit SchülerInnen der Zugang zu Hochschule und Studium erleichtert wird. Diese Frage wurde unter wissenschaftlicher Begleitung  von SchülerInnen der Region, Studierenden und Hochschulangehörigen  der UDE bearbeitet.  
CBR ist wissenschaftliche Arbeit, die sich an den Bedürfnissen der Gemeinschaft, der umliegenden Umgebung und ihrer Menschen, orientiert und innerhalb dieser stattfindet. CBR-Aktivitäten sind über ihren gesamten Verlauf stark partizipativ und binden die NutzerInnen und AuftraggeberInnen durchgängig mit ein. Ziel des CBR ist es, Ergebnisse zu erzielen, die unmittelbar für diese Gemeinschaft anwendbar sind und helfen, deren spezifische Fragestellungen zu lösen. 
Die von den TeilnehmerInnen der Regio ELF Workshops generierten Ideen wie zum Beispiel ‚Gemeinsame Forschungsprojekte mit Einrichtungen,  ‚Kooperation mit Schülern und KiTas‘, oder ‚Ideen und Praxiserfahrung von außen zulassen‘ wurden hier also bereits an der UDE umgesetzt. 
Weitere Informationen zum Programm Chance hoch zwei finden Sie hier.
Weitere Informationen zu Community Based Research finden Sie hier.

Das an der UDE verankerte Zentrum für gesellschaftliches und soziale Verantwortung (UNIAKTIV) setzt sich für die Verbindung von universitärer Lehre und gesellschaftlicher Verantwortung ein. UNIAKTIV hat zum Ziel, Service Learning und gesellschaftliches Engagement in die universitäre Lehre einzubinden. Service Learning bedeutet sinngemäß „Lernen durch gesellschaftliches Engagement“ und ist ein pädagogisches Konzept, bei dem sich Studierende im Rahmen einer Lehrveranstaltung für die Zivilgesellschaft engagieren. Die gemachten Engagement-Erfahrungen werden in der Lehrveranstaltung genutzt, um neue Lehrinhalte zu erlernen, Theorien praktisch anzuwenden und bei den Studierenden ein Verständnis von gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme zu entwickeln. Ähnlich ausgerichtet ist auch das Projektlernen, das an der UDE in mehreren Fakultäten gefördert wird.
In den Ideenworkshops der Regio-ELF Auftaktveranstaltung wurden Aspekte von den Teilnehmern genannt, die sich im Ansatz des Service Learning wiederfinden lassen. So spiegeln die Ideen ‚freies, eigenverantwortliches kritisches Lernen‘, ‚Sensibilisierung für Erziehung zur Mündigkeit‘ ‚Vermittlung interkultureller Kompetenzen in der Region‘ oder ,Zulassen von Relevanzerfahrungen mit universitärem Wissen‘, den Grundgedanken von Service Learning wider. Des Weiteren lassen sich einige der in den Workshops entwickelten Ideen dem Gedanken des Projektlernens zuordnen, so auch ‚eine erhöhte Anzahl an Projektseminare anbieten‘, ‚Selbstständigkeit im Denken zulassen und fördern‘, ‚Entwicklung eines Bewusstseins von Welt, Gesellschaft und sich selbst‘. 
Aktuelle SL-Seminare an der UDE finden Sie hier.
Weitere Informationen zu UNIAKTIV und zum Konzept des Service Learning finden Sie hier.

Die genannten Projekte dienen lediglich der Veranschaulichung von Umsetzungsmöglichkeiten von Ideen. Sollten Sie noch weitere Möglichkeiten sehen oder haben Sie eine andere Vorstellung von der Umsetzung kontaktieren Sie uns bitte per Email an karsten.altenschmidt[at]uniaktiv.org oder telefonisch unter 0201 183 2120. 

 

Vollständige Dokumentation des Ideenworkshops

Sollten Sie sich für die gesamte Dokumentation des Ideenworkshops interessieren, können Sie diese hier als PDF-Dokument finden. Dort finden Sie auch Projektideen, von deren Potenzial wir überzeugt sind, die allerdings noch nicht oder nur sehr rudimentär an der UDE aufgegriffen wurden. Wir möchten diese gerne präsentieren, verbunden mit einem offenen Aufruf an interessierte Kooperationspartner. Wenn Sie Interesse an einer der nachfolgend genannten Ideen haben kontaktieren Sie uns bitte per Email an karsten.altenschmidt[at]uniaktiv.org oder telefonisch unter 0201 183 2120.