Unsere Service Learning Seminare im WiSe 2019/20

IOS (Institut für optionale Studien):

#Creative Lab Ruhr - gesellschaftlich wirken und regional vernetzen (Karsten Altenschmidt, Jörg Miller)

#Kampagne für die globale Sache - Die Arbeit in der (entwicklungspolitischen) Zivilgesellschaft (Stéphanie Fritz, Jörg Miller)

#Öffentlichkeitsarbeit in Institutionen: Know-How und Praxisanwendung (Ariane Möllmann)

#Non-Profit-PR (Viviane Harkort)

#Projektmanagement: Praxisnah und kompakt (Dr. Armin Vohr)

#Footprint - (d)ein Selbstversuch (Holger Müller)

#Formen kritischer Praxis (Dr. Marcus Kreikebaum)

Bildungswissenschaften:

#Organisation und Qualität (Prof. Dr. Andreas Müller)

#Didaktische Analyse, Planung, Gestaltung und Evaluation von Lernsituationen (Dr. Cornelia Arend-Steinebach)

#Inklusiver Unterricht (Dr. Cornelia Arend-Steinebach)

#Forschen(lernen) für die Praxis: Entwicklung und Umsetzung eines Forschungsdesigns (Dr. Stefan Naevecke)

Mathematik:

#Mathe für schlaue Füchse - (Dr. Claudia Böttinger)

Seminare, die in Kooperation mit UNIAKTIV stattfinden, werden durch QV-Mittel unterstützt

Creative Lab Ruhr - gesellschaftlich wirken und regional vernetzen

Arbeiten in multiprofessionellen Teams, die systematische Lösung komplexer Problemstellungen und die Reflexion der eigenen Leistung bzw. Leistungsfähigkeit sind Zukunftskompetenzen für wissenschaftliche und berufliche Praxis gleichermaßen. Das Modul bringt Studierende verschiedener Fachrichtungen der RUB und der UDE zusammen, um mit regionalen Praxispartnern im Sinne des Service-Learning an einer komplexen Problemstellung aus dem Bereich der Bildungs- und Kulturarbeit zusammen zu arbeiten und Lösungsalternativen zu entwickeln. Bei der Bearbeitung der Projektaufgaben kommt die Innovationstechnik des Design Thinking zum Einsatz, durch die innovative Ideen vor dem Hintergrund des interdisziplinären Fachwissens entwickelt werden. Design Thinking wird als methodisches Framework für Frage- und Problemstellungen mit großer Breitenwirkung eingesetzt, fördert die Übernahme fremder und Schärfung eigener Perspektiven und stärkt sie so in der Ausbildung einer wissenschaftsbasierten Handlungskompetenz in komplexen Situationen.

Teil 1 (09.01. - 21.02.20): Die Veranstaltung gliedert sich in drei Präsenzblöcke, die abwechselnd an der RUB und der UDE durchgeführt werden. In diesen werden die Grundlagen zur Entwicklung der Fragestellungen und selbstgesteuerten Projektarbeit gelegt. Die Studierenden lernen die Methode des Design Thinking kennen und anwenden. Um reale, angemessen komplexe und zugleich gesellschaftlich herausfordernde Problemstellungen bereitzustellen, wird mit Praxispartnern in Bochum, Essen und Duisburg zusammengearbeitet, zu denen bereits Kontakte bestehen.
Teil 2 (Gruppenphase, 22.02. - 13.03.20): In den Zeiträumen zwischen den Präsenzphasen arbeiten die interdisziplinär zusammengesetzten Studierendenteams an ihren Projekten. Dies geschieht sowohl an der Uni als auch vor Ort bei den Praxispartner*innen. Bei der abschließenden Präsentation am Ende des Semesters werden die erarbeiteten Ergebnisse in Form von Prototypen visualisiert und den Praxispartnern übergeben. Um die Projektarbeit der Studierenden optimal zu unterstützen, werden die Teams in den Selbstlernphasen individuell und bedarfsorientiert unter Einbezug von Blended-Learning-Elementen begleitet.

Zur Anmeldung richten Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben an uniaktiv@uni-due.de. Eine Anmeldung per LSF ist nicht möglich!

Kampagne für die globale Sache - Die Arbeit in der (entwicklungspolitischen) Zivilgesellschaft

KAMPAGNE FÜR DIE GLOBALE SACHE – DIE ARBEIT IN DER (ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN) ZIVILGESELLSCHAFT

Inhalte:

Campaiging ist ein zentrales Konzept welches auf einen systemischen Eingriff in Politik, Gesellschaft oder Marktgeschehen abzielt. In diesem Seminar wird dieses Campaigning exemplarisch ausprobiert. In Aktionsgruppen wird ein globales Thema der Wahl aufbereitet und öffentlichkeitswirksam präsentiert. Dazu gehören insbesondere wissenschaftliche Recherche, Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsorganisation und Evaluation. In einem zweitägigen Startworkshop wird die Arbeit der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft in NRW vorgestellt, Grundprämissen einer „weltbürgerlichen Verantwortung“ diskutiert, Themen identifiziert, Aktionsgruppen gebildet und ein Projektplan erstellt. Die Gruppen erstellen gegenständlich eine schriftliche Aktionsplanung. Danach erfolgt die eigenständige Durchführung der Aktionen. Am Ende des Seminars steht ein weiterer Tagesworkshop, an dem die Aktionen dokumentiert, Erfahrungen reflektiert und Engagement- und Berufsmöglichkeiten in der Zivilgesellschaft diskutiert werden. Alle Maßnahmen basieren dabei auf einer Einführung in die Nachhaltigkeitsziele der UNO (Sustainable Development Goals SDGs) sowie einer Verknüpfung und Reflexion mit/in der Lebenswelt der Teilnehmenden.

Öffentlichkeitsarbeit in Institutionen: Know-How und Praxisanwendung

Inhalte: Seriös, Skurril oder doch eher Moderat? Die Außenwahrnehmung durch das Umfeld kann anhand von kleineren und größeren Maßnahmen aktiv beeinflusst werden. Daher sind die öffentliche Darstellung und die Wahl der Kommunikationskanäle zunehmend wichtig für den Erfolg eines Vereins, einer Nonprofit Organisationen oder eines spezifischen Projekts. Ziel ist es für die eigenen Tätigkeiten und Handlungsräume Interesse und Sympathie durch unterschiedliche Akteure zu gewinnen. Dabei werden neben der allgemeinen Öffentlichkeit ebenfalls konkrete Mitmachende, Fördernde, Spendende sowie Kooperationspartner oder auch kommunale Vertreter mit Hilfe unterschiedlicher Instrumente angesprochen. Aber auf welchen Wegen funktioniert das genau und was lässt sich überhaupt im nicht gewinnorientierten Bereich umsetzen?

In dem Service-Learning Seminar von UNIAKTIV werden die Inhalte für klassische und moderne Öffentlichkeitsarbeit nicht nur theoretisch aufgegriffen. Vielmehr bekommen Studierende die Möglichkeit, eigene Fertigkeiten innerhalb der Entwicklung eines PR-Konzepts zu erlernen und aufzubauen. Zunächst führt das Seminar in die allgemeinen Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein. Es werden nach außen und nach innen gerichtete Instrumente wie Fundraising, Infoveranstaltungen und Wikis erläutert und die Bedeutung von modernen Plattformen wie Trello, Wachstumswende sowie bekannte Social-Media Netzwerke diskutiert. Die Studierenden arbeiten weiterhin in interdisziplinären Arbeitsgruppen an einem konkreten PR-Projekt für eine lokale oder regionale Einrichtung aus den Bereichen Umwelt, Kultur, Bildung, Entwicklungsarbeit, Kinder und Jugend (etc.). Im Mittelpunkt steht dabei die Erstellung eines PR-Konzepts, also einer zielgerichteten Planung von Public Relations: Die Studierenden entwickeln dabei mit Blick auf die Bedarfe der Initiative oder des Vereins gemeinsame und konkrete Lösungsvorschläge für den öffentlichen Auftritt. Das theoretische Know-How, das während des Seminars erworben wird, erfährt somit unmittelbar seine praktische Anwendung.

#Lernziele: Berufsrelevante Schlüsselkompetenzen wie z.B. Kommunikationsstärke, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit sowie rhetorisches Geschick können die Teilnehmer durch ihr Engagement erlangen bzw. festigen. Des Weiteren eröffnet das Seminar erste Einblicke in das Berufsfeld der PR und Öffentlichkeitsarbeit.

Non-Profit-PR

Inhalte: Vom großen Unternehmen bis hin zur kleinen Non Profit-Organisation – nahezu jede Institution hat heutzutage ein eigenes PR-Konzept. Aber was genau ist Public Relations eigentlich? In diesem Seminar lernen die Studierenden alle wichtigen Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit kennen. Buzzwords wie Social Media-Marketing, Pressekonferenz und Projektmanagement werden dabei nicht nur theoretisch erlernt, sondern auch praktisch angewendet. Im Rahmen eines Praxisprojektes unterstützen die Studierenden regionale Einrichtungen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklungsarbeit, Bildung, Soziales u.ä. in ihrer PR-Strategie.

Das Seminar gibt einen Überblick über die grundlegenden Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit. Es stellt zudem einen Praxisbezug her, indem die Studierenden in Kleingruppen eigenverantwortlich an PR-Projekten für reale Auftraggeber arbeiten. Auf diese Weise können die Studierenden ihr theoretisch erworbenes Wissen gleich im Anschluss praktisch anwenden und so wertvolle Kompetenzen im Bereich Public Relations sammeln.

#Lernziele: Die Studierenden kennen die Grundhaltung sowie die zentralen Konzepte und Formate der Öffentlichkeitsarbeit; die Studierenden wenden einen oder mehrere zentrale Aspekte und Instrumente der PR-Arbeit unter (beinahe) Realbedingungen an und können ihre Erfahrungen in Bedeutung und Qualität einordnen; die Studierenden können ihre Methoden- und Sozialkompetenzen (insbes. Analyse-, Problemlöse-, Team- und Kommunikationskompetenzen) zur Erreichung des Gruppenergebnisses einsetzen; sie erkennen Stärken und mögliche Defizite eigenen Handelns und können diese zielorientiert und konstruktiv reflektieren; die Studierenden (er)kennen mögliche Zusammenhänge zwischen persönlichem Handeln, universitärem Studium und persönlichem Engagement für gesellschaftliche Veränderung.

Projektmanagement: Praxisnah und kompakt

Inhalte:

Erfolgreiche Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag für den Gesamterfolg von Unternehmungen. Im Hinblick auf das sich immer dynamischer entwickelnde Umfeld wird die Projektarbeit in Zukunft noch zunehmen. So wird eine Unternehmung unter dem Innovations-, Kosten- und Wettbewerbsdruck bestehen können. Die Leitung eines komplexen Projektes ist eine anspruchsvolle Führungsaufgabe, die neben methodischen Fähigkeiten vor allem umfassende soziale Kompetenzen erfordert. Im Rah­men von Planungstechniken wird neben der Zeit-, Kapazitäts-, Kosten- und Finanzplanung auf inte­grative Vorgehensweisen hingewiesen. Es werden Erfolgsfaktoren und typische Hürden in der Um­setzung von Projekten aufgezeigt. Im Seminar werden die wichtigsten Methoden und ausgewählte In­strumente anwendungsnah in Verbindung mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis erläu­tert und durch Übungen gemeinsam erarbeitet.

Lernziele:

Studierende sind in der Lage, Projektziele, Projektnutzen sowie spezifische Anforderungen zu definieren. Projektorganisation und Aufgabenplanung stehen hier im Vordergrund. Studierende erhalten einen Überblick über wirtschaftliche Projektdeterminanten wie Kalkulation, Ressourcenplanung, Qualitäts­management und Controlling. Die Teilnehmenden lernen in Übungen auch die gewichtige Bedeutung ‚weicher Faktoren‘ im Projektmanagement kennen (Teamorganisation, Leadership, Konfliktmanage­ment).

Footprint - (d)ein Selbstversuch

Inhalte:

Footprint - (d)ein Selbstversuch oder der Versuch, den Begriff der Nachhaltigkeit im (eigenen) Alltag zu untersuchen. Wir kaufen durchschnittlich sechzig Kleidungstücke im Jahr, von denen zwölf nur ein einziges mal getragen werden. Wir trinken gerne "to go" und ver(sch)wenden dabei allein in Deutschland 320.000 Pappbecher pro Stunde. Grund genug, sich mit diesen Aspekten – und uns – zu beschäftigen. Aktuell können wir beobachten, wie eine Vielzahl von Initiativen und sogenannter Communities versucht, Phänomene des Überflusses in einer aufgeklärten Konsumgesellschaft ganz pragmatisch in den Griff zu bekommen. Keywords: sustainable, sharing, slow, transition, bottom-up, urban-gardening, ... .

In diesem Seminar möchten wir untersuchen, welche Rolle wir selbst spielen wollen und können und wie die Spielräume für eine Änderung der eigenen Gewohnheiten abgesteckt sind.

Wir beschäftigen uns dabei mit geschichtlichen Aspekten der Nachhaltigkeit und der Psychologie von Zurechtmachungen. Wir führen, unterstützt durch Design-Processing-Tools, kreative und explorative (Selbst-)Untersuchungen durch und analysieren diese. Können wir Werkzeuge für eine Transitions-Revolution entwickeln?

Es findet eine Exkursion in das NRW Forum Düsseldorf statt. Der Eintritt ist selbst zu zahlen (ermäßigt 5 Euro). Die Exkursion ist anwesenheitspflichtig!

Lernziele:

Sie erhalten Einblicke in die Geschichte der Nachhaltigkeit und können grundständige Strömungen und Kontexte erörtern und in einen Sinnzusammenhang bringen. Zudem sind Sie in der Lage, Arbeitshypothesen aufzustellen, explorative design-originäre Untersuchungsmethoden anzuwenden, und diese zielgerichtet zu analysieren. Ihnen ist es möglich, Teilgebiete des eigenen Handelns im Kontext der Nachhaltigkeit einer kritischen Reflektion zu unterziehen, und gegebenenfalls auf andere Bereiche zu übertragen.

Formen kritischer Praxis

Gegenstand dieses Seminars ist die Auseinandersetzung mit Formen kritischer Praxis im Sinne der Reflexion des eigenen Engagements. Dazu soll ein Blick über den europäischen Tellerrand hinaus auch auf andere Traditionen (Brasilien, Kanada, Mexiko) und Ansätze unternommen werden. Das Seminar verfolgt zwei Ziele: Zum einen will es einen Überblick über zeitgenössische Formen gesellschaftlichen Engagements als kritische Praxis vermitteln. Zum anderen sollen aber auch eigene Formen kritischer Praxis anhand dieser Ansätze reflektiert und weiterentwickelt werden können. Daher wendet sich das Seminar sowohl an Studierende, die sich bereits gesellschaftlich engagieren (inner- und außeruniversitär) sowie an Studierende, die sich im Rahmen des Seminars engagieren möchten.

#Stichworte: Gesellschaftliches Engagement in internationalen und lokale Initiativen, Kritisches Denken, Interkulturelles Konfliktmanagement, Lernen durch Engagement (Service Learning)

#Lernziele: Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Formen von politischer Praxis und Reflektion. Kritisches Denken und reflektierte Selbstwirksamkeit sind Lernziele des Kurses

Organisation und Qualität

Qualitätsmanagement bedeutet die Sicherstellung der Qualität der (Dienst-)Leistungen von Organisationen und beinhaltet die permanente Verbesserung der Prozesse im Hinblick auf die internen Mitarbeiteranforderungen und externen Kundenerwartungen. In dieser Übung werden in Gruppenarbeit konkrete Projekte gemeinsam mit Partnern aus der Zivilgesellschaft / der sozialen Lebenswelt  der Studierenden bearbeitet.

Didaktische Analyse, Planung, Gestaltung und Evaluation von Lernsituationen

Theorie trifft auf Praxis! Wir planen und realisieren "echte" didaktische Projekte, die auf einen geselleschaftlichen Bedarf reagieren. 

Unter Einbezug didaktischer Theorien und Modelle werden in diesem Projektseminar Lernsituationen geplant, realisiert und evaluiert. Mit der hochschuldidaktischen Methode des Service Learnings werden kleine didaktischen Projekte für außeruniversitäre Projektpartner geplant und umgesetzt.  Dies kann in den  unterschiedlichen pädagogischen Handlungsfeldern stattfinden (z.B. Arbeit mit Geflüchteten, Weiterbildung, Kinder- und Jugendarbeit) und ist abhängig vom Bedarf der außerunivesitären Projektpartner. Ein Überblick über die in den 9.3. Projektseminaren realisierten Didaktischen Projekte der vergangenen Jahre finden Sie hier: https://www.uni-due.de/allgemeine-didaktik/lehrprojekteservicelearning.php

Inklusiver Unterricht

Die Unterzeichnung der UN Konvention „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung“ im Jahr 2007 hatte für das deutsche
Bildungssystem die Folge, dass Inklusiver Unterricht zum Normalfall werden sollte. Im Seminar werden erziehungswissenschaftliche Modelle zum Inklusiven Unterricht
betrachtet und einzelne Aspekte der didaktischen Gestaltung vertiefend analysiert (z.B. Team Teaching, Innere und äußere Differenzierung,
Unterrichtsmethoden im Umgang mit Heterogenität).

Ggf. wird das Seminar auch die Möglichkeit des Service Learnings bieten und ein Praxiskontakt organisiert. Im Laufe der vorlesungsfreien Zeit wird dies hier konkretisiert.

Mathematik für schlaue Füchse

Inhalte:

Mathe für schlaue Füchse ist ein Programm zur Förderung mathematisch interessierter Grundschulkinder. Während es außerschulische Einrichtungen zur Förderung von Sonderbegabungen etwa im musischen oder sportlichen Bereich gibt (Musikschulen, Sportvereine), ist die Förderung intellektueller Fähigkeiten auf die Schule beschränkt. Damit das Potential dieser Kinder gefördert wird, bedarf es einer konsequenten Förderung. Im Rahmen dieses Seminars lernen Sie theoretische Grundlagen für die Arbeit mit mathematisch interessierten Kindern kennen und können diese sofort praktisch umsetzen.
Die Kinder (3. und 4. Klasse) kommen wöchentlich während der Seminarzeit an die Universität, um an herausfordernden Aufgaben zu arbeiten. Dabei können Sie die Kinder begleiten und eine Sitzung gestalten. Zur Vorbereitung werden ausgewählte Themen rund um die Kommunikation mit Kindern sowie die inhaltliche Gestaltung der Sitzungen besprochen. Sie lernen Merkmale von Themen kennen, die zur Förderung der Kinder geeignet sind und können so Ihre eigenen mathematischen Fähigkeiten schulen.

 Die Veranstaltung ist eine Service-Learning Veranstaltung, d. h. es wird eine Beziehung zwischen Theorie und Praxis hergestellt. Sie erhalten ein Zertifikat von UNIAKTIV über die Teilnahme, die Sie gut für Bewerbungsunterlagen nutzen können.

 Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die Interesse an der Arbeit mit Kindern haben und bereit sind, sich auf mathematische Fragen einzulassen. Eine gesonderte Mathematik-Ausbildung an der Universität ist nicht erforderlich.

Theoretische Grundlagen:

Lernumgebungen unter besonderer Berücksichtigung interessierter Kinder, Merkmale (mathematischer) Begabung, Kommunikationsmuster in der Mathematik, ausgewählter mathematischer Lernumgebungen

 
Lernziele:

  • Vermittlung von Grundkenntnissen zur mathematischen Begabung im Grundschulalter
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit mit Kindern
  • Sensibilisierung für die Bedürfnisse leistungsstarker Kinder