Engagement für die Region


Mit „Regio ELF“ geht die Universität Duisburg-Essen bisher neuartige Wege: Uni und Zivilgesellschaft werden gemeinsam regionale Fragestellungen bearbeiten. Das Programm hat am Montag, den 14.11.2011, mit der Veranstaltung „Uni-Regio“ seinen Auftakt gefeiert.


Quelle: Regio ELF; henning-photographie.de

Ein Meer von Namensschildern: Uni-Regio zog zahlreiche Besucher an
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„Uni-Regio“ – das verbindet schon im Namen die Universität mit der Region. Deswegen passte der Name auch gut zu der Auftaktveranstaltung für das Projekt „Regio ELF“, das gemeinsam von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und UNIAKTIV, dem Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung der UDE, initiiert worden ist. „Regio ELF“ steht als Abkürzung für ein Programm, dass ausgeschrieben „Engagement durch Lehre und Forschung für die Region“ bedeutet. Damit sei die Programmatik schon umrissen, sagte Karsten Altenschmidt, Programmleiter von „Regio ELF“. Es gehe darum, so Altenschmidt, regionale Partner bei der Arbeit an regionalen Problemen mit einzubeziehen, um praktisch umsetzbare Ergebnisse für die Region zu erzielen.


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Programmleiter Karsten Altenschmidt erläutert Regio ELF
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Regionale Partner aus Politik und Zivilgesellschaft präsentierten sich und ihre Arbeit deswegen bei „Uni-Regio“ anderen Ausstellern, interessierten Besuchern und den Veranstaltern der UDE. Neben der Möglichkeit sich zu vernetzen, wurde den Ausstellern und Besuchern auch die Chance zuteil, an Ideenworkshops zu den Themen Nachhaltigkeit und Bildung mitzuarbeiten. Diese Themen würden auch bei „Regio ELF“ im Mittelpunkt der Arbeit stehen, so Daniela Filetti, Mitarbeiterin von UNIAKTIV und Leiterin eines der Workshops. 

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Ein Vorgeschmack auf Regio ELF: Der Ideenworkshop zum Thema Bildung
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Mit „Regio ELF“ gehen UNIAKTIV und die UDE in Deutschland bisher neuartige Wege. Auch und vor allem in dieser und für diese Region. Dass dies auf Anklang stößt, zeigte sich schon durch das Aufgebot an Gästen aus städtischer wie regionaler Politik, aus der Hochschule und der Zivilgesellschaft: Professor Dr. Radtke, Rektor der UDE und Bürgermeister Jelinek sprachen die Eröffnungsreden; Günter Berndmeyer (Büro für Stadtentwicklung Essen), Klaus Bremen (Paritätischer NRW), Professorin Dr. Ute Klammer (Prorektorat für Diversity Management), Janina Krüger (Ehrenamt Agentur Essen), Dr. Sandra Scheermesser (Ministerium Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW) und Prof. Dr. Wolfgang Stark (wissenschaftlicher Leiter „Regio ELF“), diskutierten gemeinsam auf dem Podium über „die engagierte Universität“. Außerdem ist der UNIAKTIV-Preis 2011 vergeben worden.

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Im Gespräch: Jörg Miller (UNIAKTIV) mit regionalen Partnern
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„Regio ELF“ ist ein von der UDE und UNIAKTIV gemeinsam entwickeltes Konzept, das beim Wettbewerb „Mehr als Forschung und Lehre! Hochschulen in der Gesellschaft“ vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Stiftung Mercator Anfang 2011 ausgezeichnet worden ist. In den kommenden Jahren wird das Programm von den Stiftungen unterstützt, regionale Probleme mit der und für die Region anzugehen und zu lösen.

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Gemeinsam Ideen entwickeln: Teilnehmer des Ideenworkshops Bildung
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