Essen.2030



… und die Zukunft des Zusammenlebens in Essen. Keine Frage, dass Regio ELF hier Engagement beweist.

Mehr als 30 SchülerInnen und Studierende der Universität Duisburg-Essen diskutierten im Oktober 2012 die Zukunft ihrer Stadt und redeten sich im Rathaus die Köpfe heiß. Ob es um die Verschönerung der Stadt, familienfreundliche Angebote, die Verbesserung des Bildungssystems oder die Förderung des Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Religion oder Schicht, ging. Wichtig war allen, dass es nicht nur beim Reden bleibt, sondern auch konkrete Ideen für Essen.2030 entwickelt werden, die in den nächsten Jahren realisiert werden können.

Auf Anregung von Regio ELF hatten Oberbürgermeister Reinhard Paß und Stadt Essen UDE-Studierende und Chance hoch 2-StipendiatInnen eigens zu einem zusätzlichen Workshop im Strategieprozess Essen.2030 eingeladen, der in Kooperation mit den beteiligten Projekten umgesetzt wurde. „Wenn es um die Frage geht, wie Stadt und Region noch attraktiver für talentierten Nachwuchs werden können, dann müssen wir genau diese jungen Menschen dazu fragen und einbinden“ erläutert Regio ELF-Programmleiter Karsten Altenschmidt die Idee. Und die Ideen hatten es in sich. Vor allem für die Probleme, denen Sie sich selbst im Alltag ausgesetzt sehen, entwarfen die TeilnehmerInnen konkrete Vorschläge. So wünschte man sich einhellig eine Verbesserung des Angebotes im Essener ÖPNV – besonders zu den Nachtzeiten. Auch die ehrenamtliche Betätigung lag im Fokus der TeilnehmerInnen. Sie, die sich in großer Zahl bereits selbst freiwillig engagieren, konnten sich eine Unterstützung der Ehrenamtler, beispielsweise durch Vergünstigungen bei Ticketangeboten, vorstellen.

Darauf gepocht wurde, das bereits bestehende Angebote, wie die „Ehrenamt Agentur“ konsequenter der Öffentlichkeit vermittelt werden sollen. Zur gerade entstehenden „Grünen Mitte Essen“, einem Universitätsviertel, äußerten viele Studierende ebenfalls konkrete Wünsche. Es solle keine Luxus-Wohnanlage werden, sondern für Alle Parks, mehr Wohneinheiten und generell eine bessere Infrastruktur rund um den Campus bieten. Unterstützt wurden die jungen Ideenentwickler durch die MitarbeiterInnen der Essener Stadtentwicklung sowie Christiane Hellwig, Tim Krüger und Karsten Altenschmidt von der UDE, die als ModeratorInnen durch die Ideensammlung führten.