Treffen der Generationen


Wie gelingt es, die Lebensqualität im Duisburger Norden zu fördern und zu verbessern? Wie kann man die junge und die alte Generation dazu bringen, besser miteinander zu kommunizieren, sich zu respektieren, und wenn möglich öfter einander zu helfen?

Am besten sollte man damit beginnen, die verschiedenen Kulturen zusammen zu bringen. Die Projektidee „Treffen der Generation“ möchte dies ermöglichen.

Das Konzept besteht darin, dass ein Rollentausch durchgeführt werden soll: Einmal ist man Lehrer und einmal ist man Schüler. Ein Beispiel wäre: Die junge Generation kann die Kunst des Kochens von den Älteren lernen, und die Älteren könnten das Schreiben von E-Mails von den Jüngeren lernen.

Die Idee dahinter ist, dass wenn zwei völlig verschiedene Menschen (verschiedene Kulturen, Nationalitäten und Alterskohorten) an einem Thema zusammen arbeiten, das den beiden Spaß macht, dies dann auch die Chance erhöht, dass eine Freundschaft daraus entstehen könnte. Durch eine Freundschaft gelingt es einem leichter den anderen zu verstehen.

Es wird versucht, der Jugend die Erfahrung der Senioren zu übermitteln und den Senioren, die Perspektive der Jugendlichen zu spiegeln. Ziel ist letztendlich eine Verbesserung der Lebensqualität aller Beteiligten. Ein Beispiel für den Erfolg der Projektidee wäre, wenn Senioren in der Dunkelheit keine Angst mehr vor einem Überfall hätten oder die Jugendlichen weniger diskriminiert und mehr akzeptiert würden. Schließlich würden sich die BürgerInnen nun kennen und wären eher bereit zusammen zu halten. Darüber hinaus besteht bei der Idee das Konzept „von BürgerInnen für BürgerInnen“ auf freiwilliger Basis mitzuwirken und mit dem Motto „learning by doing“ an die Kurse heranzugehen. Das bedeutet, dass die BürgerInnen sich selbst helfen könnten, ohne hohe Qualifikationen haben zu müssen. Die Tandempartner (alt/jung) würden durch das Interesse am entsprechenden Kurs und somit durch Zufall zusammen kommen.

Für die Realisierbarkeit ist nicht viel erforderlich: Ein Raum könnte in der Gottfried-Wilhelm-Leibnitz-Gesamtschule zu bestimmten Zeiten zur Verfügung gestellt werden. Schön wäre, wenn eine Küchennutzung angeboten werden könnte, wo Kurse stattfinden könnten. Die SchülerInnen der GWL-Gesamtschule wären laut nicht repräsentativer Umfrage dazu bereit an dem Projekt teilzunehmen. Darüber hinaus waren bei einer nicht repräsentativen Umfrage mehrere befragte, u.a. ältere Bürger begeistert und wären bereit gewesen, direkt mit zu machen. Die Projektidee „Treffen der Generationen“ bietet so die Möglichkeit, dass sich die Hamborner BürgerInnen besser verstehen und das ist die beste Voraussetzung für ein positives Miteinander!