Leben auf der Überholspur, aber die Gesundheit steht im Stau - Mobilität und Lebensqualität im Duisburger Norden


 

Der Connect Workshop fand vom 31. Januar bis 06. Februar 2014 an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule (GWL) in Duisburg Hamborn mit dem Thema „Leben auf der Überholspur, aber die Gesundheit steht im Stau - Mobilität und Lebensqualität im Duisburger Norden.“ statt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler besuchten die Jahrgangsstufe 12.

Die SchülerInnen und UDE-Studierenden befassten sich dabei eine Woche lang mit den Themenschwerpunkten Mobilität und Lebensqualität im Duisburger Norden, um neue Lösungskonzepte für ein besseres und mobiles Leben in ihrer Umgebung zu entwickeln. Zur Begegnung der Vielfalt und Komplexität des Themas unternahmen die einzelnen Gruppen zunächst Exkursionen zu unterschiedlichen Einrichtungen und Organisationen in ihrer Umgebung. Dabei wurden die Exkursionen nach Themenschwerpunkten ausgewählt. Die wissenschaftliche Perspektive wurde von Herrn Prof. Musahl (em.), ehemaliger Professor für Psychologische Methodologie und Arbeitspsychologie der UDE anschaulich und an konkreten Beispielen zu Unfallgefahren bei Schul- und Arbeitswegen den Exkursions-TeilnehmerInnen erläutert. Um herauszufinden, was für eine Rolle Mobilität in der Hamborner Abtei spielt und welchen Einfluss die Abtei damit auf den Stadtteil ausübt, wurde eine Gruppe zur Abtei Hamborn entsandt. Die am "Autobahnkreuz Hamborn" und damit an den zentralen Knotenpunkten der Nord-Süd und West-Ost Tangenten im Ruhrgebiet gelegenen Helioskliniken boten einer Workshop-Gruppe Einblicke in ihr Leistungsspektrum und die damit verbundenen Vorteile für Gesundheits- und Lebensqualität in der Region. „Lebensqualität“ stand auch im Vordergrund der Exkursionen zum Landschaftspark Duisburg und zum Spiel- und Beteiligungsmobil der Entwicklungsgesellschaft Duisburg. Schlussendlich durfte eine Exkursion zum Duisburger Hafen duisport, dem größten Binnenhafen Europas, zu dem eine weitere Exkursionsgruppe entsandt wurde, nicht fehlen.

Um der Kreativität der Projektgruppen nicht vorwegzugreifen, wurde das Thema nicht weiter eingegrenzt, sodass die Fragestellung aus unterschiedlichster Perspektive und unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet werden konnte. Daher wurden die Projektgruppen auch von Dozierenden verschiedener Fachbereiche der UDE begleitet (Anglophone Studies, BWL, Politikwissenschaften, Deutsch als Zweit-/Fremdsprache, Organisationsentwicklung…), um möglichst viele Themengebiete durch fachliches Know-how zu untermauern. Die Methode des Design Thinking wirkte unterstützend bei der Entwicklung innovativer Lösungsansätze.

Zum Abschluss des Workshops wurden die Ideen von den Jurymitgliedern Herrn Frank Börner, Mitglied des Landtages, Herrn Prof. Breithecker, Studiendekan der Mercator School of Management der UDE, Herrn Carsten Tum, Stadtentwicklungsdezernent der Stadt Duisburg, Herrn Andrée Schäfer von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH sowie Frau Renate Schmidt von der GWL-Gesamtschule Hamborn prämiert.