Klima-Kids


Dicke Rauchwolken steigen aus den Schornsteinen hervor, der Himmel verdunkelt sich. Bedrückende Stille. Eine tiefe Stimme ruft aus der Dunkelheit: „Ich werde die Erde vernichten.“, gefolgt von einem dumpfen Lachen.

„Nein, das wirst du nicht!“, schallt eine helle Stimme entgegen. „Komm, Klima-Boy, wir werden es Kodiox mal so richtig zeigen. Schieb' du die Wolken bei Seite. Ich schalte die Kohlekraftwerke aus!“ Klima-Boy und Klima-Girl schreiten zur Tat. Eine blühende Landschaft kommt zu Tage, die Vögel fangen an zu zwitschern.

So, oder so ähnlich könnte eine Szene aus der Kurzfilmserie von „Klima-Kids“ aussehen. Bei den „Klima-Kids“ handelt es sich um die beiden jungen Superhelden „Klima-Girl“ und „Klima-Boy“, die in Kurzfilmen von ca. 5 Minuten Länge gegen Schurken wie beispielsweise „Kodiox“ (abgeleitet von Kohlenstoffdioxid) kämpfen und Herausforderungen für eine grünere Stadt meistern. Unterstützt werden sie dabei von Dr. Solarzelle, einem findigen Tüftler, der ihnen mit Rat und tollen Erfindungen wie beispielsweise dem „Grünen Daumen“ zur Seite steht. Die Zielgruppe für diese Kurzfilme wären Kinder zwischen der 3. und 5. Schulklasse, die für das Thema Klimaschutz sensibilisiert und interessiert werden sollen, ohne sie mit der Komplexität des Themas zu überfordern.

Das „Kurzfilmrezept“ sollte einfach gehalten werden: klarer Aufbau, pro Folge nur ein Thema, einfache, alltagstaugliche Handlungsmöglichkeiten zum Klimaschutz und das alles auf eine mitreißende Art und Weise. Die Kinder selbst sollen zu Akteuren werden, indem sie die Filmhelden bei ihrem Kampf gegen die Schurken bspw. durch den „fleischfreien Tag“ unterstützten. Fehler dürfen bei der Bewältigung der Herausforderungen natürlich gemacht werden, da so der Lernprozess unterstützt wird und es zudem keine „perfekte“ Lösung für den Klimawandel gibt. Die Herausforderungen der Klima-Kids könnten zudem an markanten Orten in Essen und Umgebung stattfinden, wie z.B. dem Baldeney See oder der Zeche Zollverein, da so die Klimaschutzregeln der jeweiligen Folgen „visuell abgerufen“ werden können. Die Kurzfilme könnten an Schulen, im Kino als Vorspann oder eventuell auch im regionalen Fernsehen (Lokalzeit Essen) ausgestrahlt werden.

Langfristig sollten die „Klima-Kids“ als Marke in der Essener Gesellschaft, in Städten der Umgebung oder sogar auf das gesamte Ruhrgebiet etabliert werden. Daraus könnten sich Folgeprojekte ergeben, wie z.B. Projekttage, Informationsveranstaltungen mit auffälligen Maskottchen, Wettbewerbe zwischen Klassen und Schulen etc. Mit einem Klima-Kids-Wettbewerb würden die Kinder sogar zu aktiven Klimaschützern und erleben, dass „Klimaschutz gewinnt“. Außerdem könnten begeisterte Klima-Kids-Anhänger auch bei ihren Eltern für ihre Leidenschaft werben und damit eine weitere Zielgruppe ansprechen. Die wichtigste Intention der Kurzfilme ist, dass das Klima-Bewusstsein und der Klima-Schutz Spaß machen - und ein Abenteuer sein können!