Gesund leben in Zeiten von Burn-out, Megacities und Fast-Food. Wege in eine gesunde Zukunft


 

Der Connect Workshop fand in Kooperation mit der „AG Essen forscht und heilt“ vom 12. - 18. Juli 2013 an der Gesamtschule Borbeck in Essen mit dem Thema „Gesund leben in Zeiten von Burn-out, Megacities und Fast-Food. Wege in eine gesunde Zukunft.“ statt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler besuchten die Jahrgangsstufe 11 (Q1).

Die SchülerInnen und Studierenden befassten sich eine Woche lang mit dem Thema Gesundheit, um neue Lösungskonzepte für ein gesundes Leben in ihrer Umgebung zu entwickeln. Zur Begegnung der Vielfalt und Komplexität des Themas unternahmen die einzelnen Gruppen zunächst Exkursionen zu unterschiedlichen Einrichtungen und Organisationen in Essen. Dabei wurden die Exkursionen nach Themenschwerpunkten ausgewählt. Die wissenschaftliche Perspektive wurde von Frau Prof. Susanne Moebus, Professorin für Epidemiologie am Uniklinikum der UDE anschaulich und an konkreten Beispielen der Stadt Essen den ExkursionsteilnehmerInnen erläutert. Mit dem Schwerpunkt „Prävention“ fuhr das Flizmobil des Sozialdienstes Katholischer Frauen auf den Essener Campus und präsentierte den Teilnehmern gesunde Ernährungsstrategien für Kinder und Jugendliche. UDE-Medieninformatiker Ralf Schmidt zeigte den interessierten SchülerInnen welchen Einfluss Computerspiele auf die Gesundheit haben können und im PHÖNIX Haus Sonnengarten wurde der Lebensalltag im Altenheim verdeutlicht. Mit dem Schwerpunkt „Wirtschaft und Arbeitsmarkt“ stand Herr Thomas Mikoteit vom JobCenter Essen mit aktuellen Gesundheitsstudien zu jungen Arbeitslosen samt Lösungsstrategien für Fragen und Antworten zur Verfügung und schließlich erläuterte Peter Thiel, AOK-Geschäftsstellenleiter der Regionaldirektion Essen, die Arbeit des Institutes für betriebliches Gesundheitsmanagement der AOK Rheinland.

Um der Kreativität der Projektgruppen nicht vorwegzugreifen, wurde das Thema nicht weiter eingegrenzt, sodass die Fragestellung aus unterschiedlichster Perspektive und unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet werden konnte. Daher wurden die Projektgruppen auch von Dozierenden verschiedener Fachbereiche der UDE begleitet (Sportwissenschaften, BWL, Wirtschaftsinformatik, Deutsch als Zweit-/Fremdsprache, Sozialpsychologie…), um möglichst viele Themengebiete durch fachliches Know-how zu untermauern. Die Methode des Design Thinking wirkte unterstützend bei der Entwicklung innovativer Lösungsansätze.

Zum Abschluss des Workshops wurden die Ideen von den Jurymitgliedern Frau Britta Altenkamp, Mitglied des Landtages, Herrn Prof. Kessl, Direktor des Instituts für Soziale Arbeit und Sozialpolitik an der Fakultät für Bildungswissenschaften der UDE, sowie Herrn Dr. Rainer Kundt, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Essen, prämiert.

Zeitungsbericht der WAZ: http://www.derwesten.de/staedte/essen/burger-und-gemuese-im-clinch-aimp-id8223753.html