Neue Wege für eine bewusste Ernährung in der Region


 

Essen ist Leben und Kultur zugleich. Lange wurde mit dem Stichwort „Ernährung“ ein biologischer Vorgang verbunden, der zum Überleben notwendig ist. In übersättigten Industriegesellschaften, in denen das Essen nicht mehr durch lange Schwerstarbeit auf dem Feld, sondern in einigen Sekunden und mit nur ein paar Münzen im Supermarkt „geerntet“ wird, ist das Thema Ernährung komplexer geworden. Gesundheit, Verschwendung, Regionalität, Entfremdung von der Natur und sogar ökonomische Ausbeutung und Klimaschutz stehen in Verbindung mit dem Thema Ernährung.

Daraus ergeben sich Problemstellungen, an deren Lösung schon heute großes Interesse besteht und die für die Zukunft von großer Bedeutung sein werden: Wie können wir unseren Fleischkonsum reduzieren? Wie können wir in unserer Umgebung wieder ein Bewusstsein dafür schaffen, dass das Hähnchenschnitzel nicht aus der Packung, sondern von einem Tier stammt? Wie können wir das Wegwerfen noch genießbarer Nahrungsmittel in unserem eigenen Kühlschrank bzw. unserer Umgebung eindämmen?

Nach dem Motto: Man ist was, man isst, stellt sich für den Stadtteil Hamborn die Frage, ob sich die kulturelle Vielfalt des Stadtteiles z.B. auch kulinarisch dort wieder findet? Was können wir dafür tun diesen kulturellen Anteil im Stadtteil zu beleben? Was kann der Stadtteil Hamborn bei der Erzeugung regionaler Produkte beitragen? Wie können wir uns gesund ernähren und wie können wir das Bewusstsein für gesunde Ernährung steigern? Und was überhaupt ist gute Ernährung? Gurken auf der A59! - Fleisch? Nein Danke! – Oder wie es in einem Werbeslogan heißt: „Global Denken. Regional Handeln. Lokal Profitieren.“ Neue Wege für eine bewusste Ernährung.