13. Februar 2019 - 15:30 bis 18:30 Uhr

Social Entrepreneurship und Service Learning

Der Workshop führt handlungsorientiert ein in die Idee des Service Learning und ermöglicht es den Teilnehmenden, fachspezifisch Passungen zur eigenen Lehre zu erarbeiten. Bezüge zum Social Entrepreneurship werden hergestellt und ermöglichungsorientiert wie kritisch diskutiert.

Trainer: Karsten Altenschmidt, Jörg Miller

Anmeldeschluss: 23. Januar 2019

Mehr Infos hier

Unsere Service Learning Seminare im Wintersemester 18/19

 

IOS (Institut für optionale Studien):

#Wie kommt das Neue in die Welt: Design Thinking und Innovations-Workshop für einen gesellschaftlichen Wandel (Karsten Altenschmidt, Jörg Miller)

#Kampagne für die globale Sache - Die Arbeit in der (entwicklungspolitischen) Zivilgesellschaft (Jörg Miller, Sören Barge)

#Öffentlichkeitsarbeit in Institutionen: Know-How und Praxisanwendung (Ariane Möllmann)

#Public Relations für zivilgesellschaftliche Organisationen (Viviane Harkort)

#Projektmanagement: Praxisnah und kompakt (Armin Vohr)

#Footprint - (d)ein Selbstversuch (Holger Müller)

 

Mathematik:

#Mathe für schlaue Füchse - ENTFÄLLT (Dr. Claudia Böttinger)

 

Bildungswissenschaften:

#Inklusiver Unterricht (Dr. Cornelia Arend-Steinebach)

#Didaktische Analyse, Planung, Gestaltung und Evaluation von Lernsituationen (Dr. Cornelia Arend-Steinebach)

#Forschen (lernen) für die Praxis: Entwicklung und Umsetzung eines Forschungsdesigns (Dr. Stefan Naevecke)

#Organisation und Qualität (Prof. Dr. Andreas Müller)

 

Geisteswissenschaften:

#Berufsfeldpraktikum "Kinder spielen Theater" (Dr. Anastasia Moraitis)

 

 

 

Seminare, die in Kooperation mit UNIAKTIV stattfinden, werden durch QV-Mittel unterstützt

WIE KOMMT DAS NEUE IN DIE WELT: DESIGN THINKING UND INNOVATIONS-WORKSHOP FÜR EINEN GESELLSCHAFTLICHEN WANDEL

#Lehrende: Karsten Altenschmidt, Jörg Miller

#Inhalte: Interdisziplinäres Arbeiten ist im beruflichen Alltag gängige Praxis und wird auch im wissenschaftlichen Bereich immer wichtiger. Im Rahmen dieses Workshops arbeiten Sie gemeinsam mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen an einer gesellschaftlichen Fragestellung. Diese wird dabei aus der Sichtweise der verschiedenen beteiligten Wissenschaftskulturen betrachtet und bearbeitet. Sie haben somit die Möglichkeit, ihr eigenes Fachwissen in einem übergeordneten Zusammenhang einzuordnen und mit Methoden anderer Disziplinen zu verknüpfen. Die gesellschaftliche Relevanz der zu bearbeitenden Fragestellung erlaubt es zudem, die Beziehung von Wissenschaft und Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Bei der Bearbeitung kommt die Innovationstechnik des Design Thinking zum Einsatz, durch die innovative Ideen vor dem Hintergrund des interdisziplinären Fachwissens entwickelt werden.

#Lernziele: Sie sind in der Lage, verschiedene Methoden der Ideengenerierung und Innovationsentwicklung in Ihnen fachfremden Disziplinen anzuwenden, mit dem eigenen Fachwissen zu verknüpfen und kritisch zu hinterfragen. Sie besitzen ein grundlegendes Verständnis der verwendeten Innovationstechnik und können ihr theoretisches Wissen im Rahmen einer gesellschaftlich relevanten Fragestellung anwenden.

#Hinweis: Für diese Veranstaltung ist kein spezielles Vorwissen erforderlich. Wichtig ist aber das Einbringen des eigenen Fachwissens und der Erfahrungen, die im bisherigen Studium erlangt wurden, denn nur so können kreative Lösungen im Rahmen des Workshops entwickelt werden.

#Ansicht im LSF hier

KAMPAGNE FÜR DIE GLOBALE SACHE – DIE ARBEIT IN DER (ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN) ZIVILGESELLSCHAFT

#Lehrende: Dipl.-Päd. Jörg Miller, Sören Barge

#Inhalte: Campaining ist ein zentrales Konzept welches auf einen systemischen Eingriff in Politik, Gesellschaft oder Marktgeschehen abzieltIn diesem Seminar wird dieses Campaigning exemplarisch ausprobiert. In Aktionsgruppen wird ein globales Thema der Wahl aufbereitet und öffentlichkeitswirksam präsentiert. Dazu gehören insbesondere wissenschaftliche Recherche, Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsorganisation und Evaluation. In einem zweitägigen Startworkshop wird die Arbeit der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft in NRW vorgestellt, Grundprämissen einer „weltbürgerlichen Verantwortung“ diskutiert, Themen identifiziert, Aktionsgruppen gebildet und ein Projektplan erstellt. Anschließend erarbeiten die Gruppen eigenständig eine schriftliche Aktionsplanung. Danach erfolgt die eigenständige Durchführung der Aktionen. Am Ende des Seminars steht ein weiterer Tagesworkshop, an dem die Aktionen dokumentiert, Erfahrungen reflektiert und Engagement- und Berufsmöglichkeiten in der Zivilgesellschaft diskutiert werden.

#Ansicht im LSF hier

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT IN INSTITUTIONEN: KNOW-HOW UND PRAXISANWENDUNG

#Lehrender: Ariane Möllmann

#Inhalte: Seriös, Skurril oder doch eher Moderat? Die Außenwahrnehmung durch das Umfeld kann anhand von kleineren und größeren Maßnahmen aktiv beeinflusst werden. Daher sind die öffentliche Darstellung und die Wahl der Kommunikationskanäle zunehmend wichtig für den Erfolg eines Vereins, einer Nonprofit Organisationen oder eines spezifischen Projekts. Ziel ist es für die eigenen Tätigkeiten und Handlungsräume Interesse und Sympathie durch unterschiedliche Akteure zu gewinnen. Dabei werden neben der allgemeinen Öffentlichkeit ebenfalls konkrete Mitmachende, Fördernde, Spendende sowie Kooperationspartner oder auch kommunale Vertreter mit Hilfe unterschiedlicher Instrumente angesprochen. Aber auf welchen Wegen funktioniert das genau und was lässt sich überhaupt im nicht gewinnorientierten Bereich umsetzen?

In dem Service-Learning Seminar von UNIAKTIV werden die Inhalte für klassische und moderne Öffentlichkeitsarbeit nicht nur theoretisch aufgegriffen. Vielmehr bekommen Studierende die Möglichkeit, eigene Fertigkeiten innerhalb der Entwicklung eines PR-Konzepts zu erlernen und aufzubauen. Zunächst führt das Seminar in die allgemeinen Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein. Es werden nach außen und nach innen gerichtete Instrumente wie Fundraising, Infoveranstaltungen und Wikis erläutert und die Bedeutung von modernen Plattformen wie Trello, Wachstumswende sowie bekannte Social-Media Netzwerke diskutiert. Die Studierenden arbeiten weiterhin in interdisziplinären Arbeitsgruppen an einem konkreten PR-Projekt für eine lokale oder regionale Einrichtung aus den Bereichen Umwelt, Kultur, Bildung, Entwicklungsarbeit, Kinder und Jugend (etc.). Im Mittelpunkt steht dabei die Erstellung eines PR-Konzepts, also einer zielgerichteten Planung von Public Relations: Die Studierenden entwickeln dabei mit Blick auf die Bedarfe der Initiative oder des Vereins gemeinsame und konkrete Lösungsvorschläge für den öffentlichen Auftritt. Das theoretische Know-How, das während des Seminars erworben wird, erfährt somit unmittelbar seine praktische Anwendung.

#Lernziele: Berufsrelevante Schlüsselkompetenzen wie z.B. Kommunikationsstärke, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit sowie rhetorisches Geschick können die Teilnehmer durch ihr Engagement erlangen bzw. festigen. Des Weiteren eröffnet das Seminar erste Einblicke in das Berufsfeld der PR und Öffentlichkeitsarbeit.

#Ansicht im LSF hier

PUBLIC RELATIONS FÜR ZIVILGESELLSCHAFTLICHE ORGANISATIONEN

#Lehrender: Viviane Harkort

#Inhalte: Vom großen Unternehmen bis hin zur kleinen Non Profit-Organisation – nahezu jede Institution hat heutzutage ein eigenes PR-Konzept. Aber was genau ist Public Relations eigentlich? In diesem Seminar lernen die Studierenden alle wichtigen Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit kennen. Buzzwords wie Social Media-Marketing, Pressekonferenz und Projektmanagement werden dabei nicht nur theoretisch erlernt, sondern auch praktisch angewendet. Im Rahmen eines Praxisprojektes unterstützen die Studierenden regionale Einrichtungen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklungsarbeit, Bildung, Soziales u.ä. in ihrer PR-Strategie.

Das Seminar gibt einen Überblick über die grundlegenden Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit. Es stellt zudem einen Praxisbezug her, indem die Studierenden in Kleingruppen eigenverantwortlich an PR-Projekten für reale Auftraggeber arbeiten. Auf diese Weise können die Studierenden ihr theoretisch erworbenes Wissen gleich im Anschluss praktisch anwenden und so wertvolle Kompetenzen im Bereich Public Relations sammeln.

#Lernziele: Die Studierenden kennen die Grundhaltung sowie die zentralen Konzepte und Formate der Öffentlichkeitsarbeit; die Studierenden wenden einen oder mehrere zentrale Aspekte und Instrumente der PR-Arbeit unter (beinahe) Realbedingungen an und können ihre Erfahrungen in Bedeutung und Qualität einordnen; die Studierenden können ihre Methoden- und Sozialkompetenzen (insbes. Analyse-, Problemlöse-, Team- und Kommunikationskompetenzen) zur Erreichung des Gruppenergebnisses einsetzen; sie erkennen Stärken und mögliche Defizite eigenen Handelns und können diese zielorientiert und konstruktiv reflektieren; die Studierenden (er)kennen mögliche Zusammenhänge zwischen persönlichem Handeln, universitärem Studium und persönlichem Engagement für gesellschaftliche Veränderung.

#Ansicht im LSF hier

PROJEKTMANAGEMENT: PRAXISNAH UND KOMPAKT

#Lehrender: Armin Vohr

#Inhalte: Erfolgreiche Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag für den Gesamterfolg von Unternehmungen. Im Hinblick auf das sich immer dynamischer entwickelnde Umfeld wird die Projektarbeit in Zukunft noch zunehmen. So wird eine Unternehmung unter dem Innovations-, Kosten- und Wettbewerbsdruck bestehen können. Die Leitung eines komplexen Projektes ist eine anspruchsvolle Führungsaufgabe, die neben methodischen Fähigkeiten vor allem umfassende soziale Kompetenzen erfordert. Im Rah­men von Planungstechniken wird neben der Zeit-, Kapazitäts-, Kosten- und Finanzplanung auf inte­grative Vorgehensweisen hingewiesen. Es werden Erfolgsfaktoren und typische Hürden in der Um­setzung von Projekten aufgezeigt. Im Seminar werden die wichtigsten Methoden und ausgewählte In­strumente anwendungsnah in Verbindung mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis erläu­tert und durch Übungen gemeinsam erarbeitet.

#Lernziele: Studierende sind in der Lage, Projektziele, Projektnutzen sowie spezifische Anforderungen zu definieren. Projektorganisation und Aufgabenplanung stehen hier im Vordergrund. Studierende erhalten einen Überblick über wirtschaftliche Projektdeterminanten wie Kalkulation, Ressourcenplanung, Qualitäts­management und Controlling. Die Teilnehmenden lernen in Übungen auch die gewichtige Bedeutung ‚weicher Faktoren‘ im Projektmanagement kennen (Teamorganisation, Leadership, Konfliktmanage­ment).

#Ansicht im LSF hier

FOOTPRINT - (D)EIN SELBSTVERSUCH

#Lehrender: Holger Müller

#Inhalte: Footprint - (d)ein Selbstversuch oder der Versuch, den Begriff der Nachhaltigkeit im (eigenen) Alltag zu untersuchen. Wir kaufen durchschnittlich sechzig Kleidungstücke im Jahr, von denen zwölf nur ein einziges mal getragen werden. Wir trinken gerne "to go" und ver(sch)wenden dabei allein in Deutschland 320.000 Pappbecher pro Stunde. Grund genug, sich mit diesen Aspekten – und uns – zu beschäftigen. Aktuell können wir beobachten, wie eine Vielzahl von Initiativen und sogenannter Communities versucht, Phänomene des Überflusses in einer aufgeklärten Konsumgesellschaft ganz pragmatisch in den Griff zu bekommen. Keywords: sustainable, sharing, slow, transition, bottom-up, urban-gardening, ... .

In diesem Seminar möchten wir untersuchen, welche Rolle wir selbst spielen wollen und können und wie die Spielräume für eine Änderung der eigenen Gewohnheiten abgesteckt sind.

Wir beschäftigen uns dabei mit geschichtlichen Aspekten der Nachhaltigkeit und der Psychologie von Zurechtmachungen. Wir führen, unterstützt durch Design-Processing-Tools, kreative und explorative (Selbst-)Untersuchungen durch und analysieren diese. Können wir Werkzeuge für eine Transitions-Revolution entwickeln?

#Lernziele: Sie erhalten Einblicke in die Geschichte der Nachhaltigkeit und können grundständige Strömungen und Kontexte erörtern und in einen Sinnzusammenhang bringen. Zudem sind Sie in der Lage, Arbeitshypothesen aufzustellen, explorative design-originäre Untersuchungsmethoden anzuwenden, und diese zielgerichtet zu analysieren. Ihnen ist es möglich, Teilgebiete des eigenen Handelns im Kontext der Nachhaltigkeit einer kritischen Reflektion zu unterziehen, und gegebenenfalls auf andere Bereiche zu übertragen.

#Ansicht im LSF hier

MATHE FÜR SCHLAUE FÜCHSE - ENTFÄLLT

#Lehrende: Dr. rer. Nat. Claudia Böttinger

#Beschreibung: Mathe für schlaue Füchse ist ein Programm zur Förderung mathematisch interessierter Grundschulkinder. Die Kinder (3. Und 4. Klasse) kommen wöchentlich 8- oder 10-mal an die Universität, um an herausfordernden Aufgaben zu arbeiten. Dabei können Sie die Kinder begleiten und ggf. selbst eine Sitzung gestalten.

Diese Veranstaltung wird als Berufsfeldpraktikum angerechnet. Zur Vor- und Nachbereitung belegen Sie bitte das entsprechende Begleitseminar. Die Veranstaltung richtet sich auch an Studierende mit Studienziel „Staatsexamen“. Sie können auch nur von 14-16 Uhr oder von 16-18 Uhr teilnehmen. Hier können Sie Ihr Experiment für MLL durchführen, 20 SWS werden als Praktikum angerechnet.

#Ansicht im LSF hier

INKLUSIVER UNTERRICHT

#Lehrender: Dr. Cornelia Arend-Steinebach

#Inhalte: Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein Sevice Learning Seminar zum Inklusiven Unterricht, bei dem neben der Beschäftigung mit erziehungswissenschaftlichen Grundgedanken zum inklusiven Unterricht eine Auseinandersetzung mit der Praxis inklusiven Unterrichts stattfindet. Studierende treffen in einem gemeinsamen Workshop mit  Integrationshelfer*innen zusammen, die aus dem Handlungsfeld berichten und bspw. über verschiedene Arten der Beeinträchtigung von Schüler*innen referieren. In einem zweiten Teil werden gemeinsam mögliche Fortbildungsbedarf der Integrationshelfer*innen im Bereich der Didaktik erarbeitet und im Seminar recherchiert und für einen weiteren Workshop aufbereitet. Der außeruniversitäre Kooperationspartner sind die Sozialen Dienste des Runden Tischs Marxloh e.V., Duisburg.

#Ansicht im LSF hier

DIDAKTISCHE ANALYSE, PLANUNG, GESTALTUNG UND EVALUATION VON LERNSITUATIONEN

#Lehrender: Dr. Cornelia Arend-Steinebach

#Beschreibung: In diesem Projektseminar im Rahmen des Moduls 9 „Didaktisches Handeln“ im Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft planen, realisieren und evaluieren die Studierende selbstgewählte didaktische Projekte. Die Spannbreite reflektierten didaktischen Handelns ist weit. In früheren Semestern wurden z.B. folgende Projekte realisiert: Anti-Aggressions-Training für Jugendliche, Wahlpädagogisches Programm für Grundschulklassen, Bewerbungstrainings, Entwicklung eines Symbolsystems für eine Behindertenwerkstatt, Sprachförderung im Elementarbereich, Schülerhilfeprojekt, Seminarveranstaltung zum Thema Mediengebrauch im Alltag.

#Ansicht im LSF hier

FORSCHEN (LERNEN) FÜR DIE PRAXIS – ENTWICKLUNG UND UMSETZUNG EINES FORSCHUNGSDESIGNS

#Lehrender: Dr. Stefan Naevecke

#Die Gelegenheit: Die Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsweisen empirischer Sozialforschung miteinander zu verbinden. In spannenden kleinen Untersuchungsvorhaben können Sie beruflich notwendige Methodenkenntnisse erproben und gleichzeitig langfristig wertvolle eigene Projektkompetenzen entwickeln und reflektieren.

#Das Vorhaben: Ausgewählte pädagogische Einrichtungen unserer Region werden uns im Plenum Untersuchungsfragestellungen vorstellen, die aus „echten“ pädagogischen Arbeitszusammenhängen resultieren und an deren empirisch basierter Beantwortung sie interessiert sind. Sie selbst werden in der Rolle als „Forschungslehrling“ – unter fachlicher Anleitung und mit dem entsprechenden Methodencoaching – eine der Untersuchungsfragestellungen zusammen mit einer Projektgruppe aus drei bis max. fünf Teilnehmer/inne/n unserer Veranstaltung bearbeiten. Sie lernen dabei, eine kleine, überschaubare empirische Untersuchung zu entwickeln, vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten. Dies alles setzen Sie mit der notwendigen Unterstützung für die jeweilige Einrichtung um. Dabei verknüpfen Sie ganz praktisch wissenschaftliche Lerninhalte mit gesellschaftlichem Engagement (learning plus service = service learning).

#Die Arbeitsform: Im Plenum wechseln sich Input- bzw. Auffrischphasen zu theoretischen Grundlagen und ausgedehnte Praxisanteile ab. Ein wesentlicher Teil der Arbeit erfolgt darüber hinaus in den einzelnen Projektgruppen innerhalb der „Selbstlernzeit“, also außerhalb der wöchentlichen Sitzungen des Plenums. Die Projektarbeit stellt hohe Anforderungen sowohl an Kontinuität und Umfang der Arbeitsleistungen als auch an die Bereitschaft und Fähigkeit zu verbindlicher Kooperation im Seminar, innerhalb der Projektgruppen und mit den externen Partnern.

#Die Teilnahme- und Prüfungsmodalitäten: Eine regelmäßige Teilnahme am Seminar und die aktive Mitarbeit in einer Projektgruppe sowie die Mitwirkung an der gemeinsamen Ergebnispräsentation ist für alle obligatorisch. Die benotete Prüfungsleistung des gesamten Moduls besteht aus einem Forschungsbericht zu Ihrem jeweiligen Projekt. Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist grundlegend für die Teilnahme am weiteren Seminar und daher unverzichtbar! Bei Teilnahme an dieser Veranstaltung wird empfohlen, parallel dazu auch die Vorlesung „Einführung in die quantitativen Forschungsmethoden“ zu besuchen.

#Ansicht im LSF hier

ORGANISATION UND QUALITÄT

#Lehrende: Prof. Dr. Andreas Müller

#Inhalte: Qualitätsmanagement bedeutet die Sicherstellung der Qualität der (Dienst-)Leistungen von Organisationen und beinhaltet die permanente Verbesserung der Prozesse im Hinblick auf die internen Mitarbeiteranforderungen und externen Kundenerwartungen. In dieser Übung werden in Gruppenarbeit konkrete Projekte gemeinsam mit Partnern aus der Zivilgesellschaft / der sozialen Lebenswelt  der Studierenden bearbeitet.

#Ansicht im LSF hier

BERUFSFELDPRAKTIKUM "KINDER SPIELEN THEATER"

#Lehrender: Dr. Anastasia Moraitis

#Inhalte: Dieses Praktikum bietet den Studierenden die Gelegenheit, Erfahrungen mit der Methode des Theaterspielens mit Kindern zu sammeln und dessen großes pädagogisches, kulturelles und ästhetisches Potenzial kennenzulernen. 

Es steht eine große Auswahl an Theaterstücken zur Verfügung www.kinderspielentheater.de), deren Inhalte sich mit Themen auseinandersetzen, wie Toleranz, Achtung der Umwelt, andere Kulturen und Themen aus Literatur, Geschichte und Naturwissenschaft/Technik. 
Die Theaterarbeit mit den Kindern umfasst Textarbeit die Erstellung von Bühnenbildern, Kostümen und Requisiten, Musik und Tanz und insbesondere auch die Behandlung der in den Theaterstücken angesprochenen Themen. 
In der Schule arbeiten die Studierenden mit einer festen Schülergruppe im Rahmen des Offenen Ganztages vier Stunden wöchentlich an einem Theaterstück. Unterstützt werden sie während dieser Arbeit an der Schule durch eine Erzieherin des Offenen Ganztages 
und einer von der Leitherschule gestellten Theater erfahrenen Hilfskraft.

Parallel zu der Arbeit in der Schule absolvieren die Studierenden ein Seminar, das in zwei Blockveranstaltungen gegliedert ist.

#Lernziele: Einblick in das Themenfeld kulturelle und ästhetische Bildung im Kontext von Lehr-Lernbezügen; Grundkenntnisse von methodischen Prinzipien des Theaterspielens; Einblick in die Themenfelder: Wahrnehmung und Sprache; Mehrsprachigkeit und seine Bedeutung für institutionelle Bildungsprozesse – DaZ/DaF; Grundschule und die Potentiale des Theaterspiels, Organisation (Räumlichkeiten, Requisiten etc.), Entwicklung eines Theaterstücks (Textarbeit mit Schülern, etc.).

#Ansicht im LSF hier