Das Projekt

Vier Lehrende der Universitäten Duisburg Essen und der Ruhr-Universität Bochum haben sich im Frühjahr 2019 mit der Idee zusammengesetzt, ihr Erfahrungswissen mit Lehrinnvoationen zusammenzuschmeißen und ein zukunftsorientiertes Lehr-Lern-Format für die Region zu entwickeln, zu erproben, zu iterieren und zeitnah zu verstetigen. „Das Projekt Creative Lab Ruhr: gesellschaftlich wirken und regional vernetzen“ wurde gegründet und Fördermittel aus dem Programm MERCUR des Mercator Research Center akquiriert (Laufzeit: 09|19 bis 09|21).

Der Transfergedanke ist von Anfang an da. So haben wir unser Lehr-Lern-Konzept bereits im März 2019 in Form einer Diskurswerkstatt auf der DGHD-Jahrestagung 2019 in Leipzig präsentiert

und mit gut 40 Kolleg:innen den Austausch über zukunftsorientierte Lehr-Lern-Formen initiiert.

Bisher wurde das Creative Lab Ruhr drei Mal durchgeführt und evaluiert (WS 2019/20, WS 20/21, SoSe 2021). Bedingt durch die pandemischen Entwicklungen musste das Konzept immer wieder iteriert und neu angepasst werden. So entstand in jedem Semester ein neuer Prototyp des Labs: zunächst klassisch in Präsenz-, dann in einem voll digitalen und aktuell in einem hybriden Modus.

Wir sind überzeugt, ein zukunftsweisendes und adaptives Lehrformat designt zu haben, das für die Hochschullehre so wichtige Kriterien bedient wie Überfachlichkeit, Methoden- und

Kompetenzorientierung sowie ein Lehr-Lern-Setting auf Augenhöhe; und das vor allem auch im digitalen Modus funktioniert. Durch die interuniversitäre Kooperation und die enge Zusammenarbeit mit den Community Partnern in der Metropolrregion entsteht Stück für Stück ein Kompetenznetzwerk, von dem alle Beteiligten – Hochschulen, Lehrende, Studierende und Community Partner – profitieren.

Erste erfolgversprechende Evaluationsergebnisse und Community-Feedbacks haben uns veranlasst, über einen Transfer unseres Erfahrungswissens über die Metropolregion Ruhr hinaus nachzudenken und Wirkpotenziale auszuloten.